Ihre Solaranlage versorgt Mieter, Eigentümer und Gewerbeeinheiten im Haus direkt, und für diesen Strom fällt kein Netzentgelt an. Die monatliche Abrechnung erledigt unser Partner WeShareEnergy.

Solarstrom direkt an Mieter
Kennzahlen
Die Eckdaten im Überblick
Gedacht für Vermieter, Eigentümergemeinschaften und Unternehmen mit vermieteten Flächen.
0 Cent
Netzentgelt auf Solarstrom, der im Haus verbraucht wird
90 %
des Grundversorgungstarifs sind die Preisobergrenze
bis zu 2,5 Cent
Mieterstromzuschlag pro kWh
1
Ansprechpartner für Anlage, Messtechnik und Abrechnung
Vermieter und Eigentümer
Strom für Wohnungen und Gewerbe
Eigentümer von Mehrfamilienhäusern in Hannover und Niedersachsen können Solarstrom heute direkt an ihre Bewohner liefern. Zwei gesetzliche Modelle machen das möglich, für Mietwohnungen, Gewerbeeinheiten und Eigentümergemeinschaften gleichermaßen.
Planung und Bau der Anlage übernehmen festangestellte Monteure und Elektriker der PV Energy Group, ebenso Zählerplatz und Messtechnik. Unser Partner WeShareEnergy kümmert sich um Abrechnung, Reststrom und Marktkommunikation, also den gesetzlich vorgeschriebenen Datenaustausch mit Netzbetreiber und Lieferanten. Monatlich erhalten Sie eine Gutschrift für den gelieferten Solarstrom, ohne selbst eine Stromrechnung zu schreiben.
Modelle im Vergleich
Drei Modelle für Ihr Haus
Vorab prüfen wir, welches Modell für Ihr Gebäude am wirtschaftlichsten ist.
Mieterstrom
Geregelt gemäß § 42a des Energiewirtschaftsgesetzes. Jeder teilnehmende Haushalt erhält seinen gesamten Strom zu höchstens 90 Prozent des Grundversorgungstarifs. Im Gegenzug gibt es den Mieterstromzuschlag als stärkste Förderung. WeShareEnergy wickelt alles ab.
Gebäudestrom
Gemeint ist die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung gemäß § 42b des Energiewirtschaftsgesetzes. Aufgeteilt wird ausschließlich der Solarstrom nach einem festen Schlüssel, ihren Anbieter für den Reststrom suchen sich die Bewohner selbst aus. Die Abwicklung ist schlank, der Preis frei gestaltbar.
MieterstromPLUS
Ein Modell von WeShareEnergy für Bestandshalter. Ihren überschüssigen Solarstrom nutzen Sie in weiteren Immobilien aus Ihrem Bestand, zum Beispiel in einem zweiten Mietshaus oder in selbst genutzten Gewerbeeinheiten.
Wirtschaftlichkeit
Kein Netzentgelt, plus Zuschlag
Auf Solarstrom, der im Gebäude selbst verbraucht wird, entfallen Netzentgelte, also die Gebühren für die Nutzung des öffentlichen Stromnetzes. Über den Strompreis profitieren Vermieter und Mieter gemeinsam von dieser Ersparnis.
Im Mieterstrommodell erhalten Sie zusätzlich den Mieterstromzuschlag, eine Förderung für jede gelieferte Kilowattstunde (kWh). Bei Inbetriebnahme zwischen August 2026 und Januar 2027 beträgt er abhängig von der Anlagengröße bis zu 2,5 Cent. Mit jeder weiteren teilnehmenden Partei wächst Ihr Ertrag.

Rahmenbedingungen
Regeln für Mieterstrom
Preisgrenze
Für Wohnungsmieter darf Mieterstrom höchstens 90 Prozent des örtlichen Grundversorgungstarifs kosten.
Freiwillige Teilnahme
Die Entscheidung liegt bei jedem Mieter. Wer nicht teilnimmt, behält einfach seinen bisherigen Stromanbieter.
Vom Mietvertrag getrennt
Der Stromvertrag wird grundsätzlich unabhängig vom Mietvertrag geschlossen, die erste Laufzeit beträgt höchstens ein Jahr.
Reststrom aus Ökostrom
Auch der Strom, der zusätzlich aus dem Netz kommt, ist zu 100 Prozent Ökostrom. Das stärkt Ihr Objekt bei der Vermietung.
Beschluss in der WEG
Bei der Gebäudeversorgung in Eigentümergemeinschaften kann ein Beschluss an die Stelle der einzelnen Verträge treten.
Pflicht zur Solaranlage
In Niedersachsen gilt sie gemäß § 32a NBauO ab 50 m² Dachfläche für gewerbliche Neubauten seit 2023, für neue Wohngebäude und grundlegende Dachsanierungen seit 2025, jeweils mit Ausnahmen. Mit Mieterstrom wird aus der Pflicht eine Einnahmequelle.
Messkonzept
Messtechnik und Zählerplatz
Jedes Projekt braucht ein Messkonzept, damit Solarstrom und Netzstrom klar getrennt abgerechnet werden. Häufig kommt das Summenzählermodell zum Einsatz. Dabei erfasst ein Zähler am Hausanschluss Bezug und Einspeisung des gesamten Gebäudes, die Wohnungszähler erfassen den Verbrauch jeder Partei, und aus der Differenz ergibt sich der Solaranteil. Bei der Gebäudeversorgung benötigt jeder Teilnehmer einen Smart Meter, einen digitalen Zähler mit Messung im Viertelstundentakt.
Die Elektriker der PV Energy Group prüfen den Zählerschrank schon beim ersten Termin. Ein eventuell nötiger Umbau ist damit von Beginn an eingeplant, und Ihr Zeitplan hält.

Beispielrechnung
Beispiel mit zwölf Wohnungen
Im Beispiel hat das Gebäude zwölf Wohnungen und eine Solaranlage mit 30 Kilowatt-Peak Spitzenleistung, kurz kWp. Die Anlage erzeugt bis zu 26.250 kWh pro Jahr. Neun Haushalte nehmen teil und verbrauchen rund 10.000 kWh direkt im Gebäude.
Vereinfachtes Rechenbeispiel. Die genauen Zahlen für Ihr Objekt liefert unsere Wirtschaftlichkeitsprüfung.
Nur Einspeisung
• 26.250 kWh fließen vollständig ins Netz
• Mieter kaufen weiter Netzstrom
Erlös allein aus der Einspeisevergütung
Mit Mieterstrom
• rund 10.000 kWh im Gebäude geliefert
• plus Mieterstromzuschlag
• Überschuss gegen Vergütung eingespeist
bis zu 520 € zusätzlicher Ertrag pro Jahr
Für die Mieter
• rund 2.500 kWh pro Haushalt
• Solarstrom günstiger als der bisherige Tarif
bis zu 150 € weniger Stromkosten pro Haushalt und Jahr
Ergebnis
bis zu 520 €
zusätzlicher Ertrag pro Jahr gegenüber Volleinspeisung
bis zu 150 €
niedrigere Stromkosten pro Haushalt und Jahr
10.000
kWh Solarstrom pro Jahr im Gebäude verbraucht, im Beispiel
Eigenverbrauch erhöhen
Ladepunkte direkt mitplanen
Jede Wallbox in Tiefgarage oder Innenhof steigert den Anteil des Solarstroms, der im Gebäude selbst verbraucht wird, und damit Ihren Ertrag. Damit viele Ladepunkte am bestehenden Hausanschluss betrieben werden können, setzen wir ein dynamisches Lastmanagement ein, das die verfügbare Leistung fortlaufend auf alle Fahrzeuge verteilt.
Details finden Sie auf unserer Seite zur Ladeinfrastruktur. Für Hallendächer und große vermietete Gewerbeflächen empfehlen wir unsere Seite zu Gewerbeprojekten.

Ablauf
Fünf Schritte bis zur Gutschrift
Ein verlässlicher Zeitplan begleitet Sie von der Prüfung des Dachs bis zur ersten monatlichen Gutschrift.
Prüfung und Beratung
Dach, Hausanschluss und Zählerplatz prüfen wir vor Ort, simulieren den Ertrag und stellen beide Modelle für Ihr Gebäude gegenüber. Sie erhalten das Ergebnis schriftlich.
Mieter informieren
Gemeinsam mit WeShareEnergy informieren wir Ihre Mieter, stimmen uns mit dem Messstellenbetreiber ab und bereiten die Verträge vor.
Montage und Messtechnik
Festangestellte Monteure und Elektriker der PV Energy Group installieren die Anlage und bauen Zählerplatz und Messtechnik gemäß dem abgestimmten Messkonzept um.
Anmeldung der Zählpunkte
Sämtliche Zählpunkte melden wir bei Netzbetreiber und Lieferanten an, in der Stadt Hannover bei enercity Netz, im Umland meist bei Avacon Netz. Die Marktkommunikation starten wir direkt nach Auftragserteilung, damit zum Lieferbeginn alles vorbereitet ist.
Lieferstart
Ihre Mieter beziehen Solarstrom aus dem Haus, den Reststrom liefert WeShareEnergy. Die Abrechnung erfolgt monatlich, Ihre Gutschriften erhalten Sie automatisch.
Hersteller
Technik führender Hersteller
Ladetechnik, Module, Wechselrichter und Speicher namhafter Hersteller, unabhängig ausgewählt passend zu Ihrem Objekt.

Hersteller
Technik führender Hersteller
Ladetechnik, Module, Wechselrichter und Speicher namhafter Hersteller, unabhängig ausgewählt passend zu Ihrem Objekt.

Fragen und Antworten
Antworten auf häufige Fragen
Weitere Ratgeber und Leistungen
Ihr Gebäude prüfen lassen
Senden Sie uns Adresse, Anzahl der Einheiten und ein Foto des Zählerraums. Sie erhalten eine erste Einschätzung und einen Terminvorschlag für die Begehung in Hannover oder Niedersachsen.
