Luftaufnahme eines Mehrfamilienhauses mit Photovoltaikanlage auf dem Dach in der Stadt

S⁠o⁠l⁠a⁠r⁠s⁠t⁠r⁠o⁠m für M⁠i⁠e⁠t⁠e⁠r und E⁠i⁠g⁠e⁠n⁠t⁠ü⁠m⁠e⁠r

Überblick

Die K⁠e⁠r⁠n⁠p⁠u⁠n⁠k⁠t⁠e

• Für Vermieter kommen meist Mieterstrom mit staatlichem Zuschlag oder die schlankere Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung infrage.

• Eigentümergemeinschaften beschließen eine Solaranlage mit einfacher Mehrheit. Wie groß die Mehrheit ist, bestimmt die Verteilung der Kosten.

• Im Rechenbeispiel bringt im Haus gemeinsam genutzter Solarstrom bis zu 1.200 Euro mehr pro Jahr als die reine Einspeisung.

• Unser Partner WeShareEnergy übernimmt Abrechnung und Reststromlieferung.

Kennzahlen

S⁠o⁠l⁠a⁠r⁠s⁠t⁠r⁠o⁠m im Haus in Z⁠a⁠h⁠l⁠e⁠n

In Norddeutschland erzeugt eine Anlage mit 30 kWp (Kilowatt Peak, die Spitzenleistung der Module) bis zu 26.250 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr, das sind bis zu 875 kWh je kWp.

0 Cent

Netzentgelt auf Solarstrom, der im Haus bleibt

90 %

der Grundversorgung als maximaler Preis

bis zu 2,5 Cent

Mieterstromzuschlag pro kWh, Stand 2026

Ausgangslage

Große D⁠a⁠c⁠h⁠f⁠l⁠ä⁠c⁠h⁠e⁠n n⁠u⁠t⁠z⁠e⁠n

Auf Mehrfamilienhäusern stehen oft große, gut nutzbare Dachflächen zur Verfügung. Damit jede Partei profitiert, braucht es eine faire Stromverteilung und klare Regeln für die Belieferung der Bewohner. Beides setzen wir gemeinsam mit unseren Partnern für Sie um.

Für diese Aufgabe gibt es mehrere gesetzliche Modelle. Welches passt, hängt davon ab, ob im Haus überwiegend Mieter oder Eigentümer wohnen und wie viel Organisation Sie selbst übernehmen wollen. Steht in Niedersachsen eine grundlegende Dachsanierung an, kann außerdem die Solarpflicht gelten.

Vier Modelle

W⁠e⁠l⁠c⁠h⁠e⁠s M⁠o⁠d⁠e⁠l⁠l passt?

Wie sich Strom über das öffentliche Netz teilen lässt, zeigt unser Ratgeber Energy Sharing.

M⁠i⁠e⁠t⁠e⁠r⁠s⁠t⁠r⁠o⁠m

Die Anlage auf dem Haus liefert Solarstrom direkt an Mieter oder Gewerbe, der Reststrom aus dem Netz ist gleich enthalten. Höchstens 90 % der Grundversorgung darf der Preis betragen, zusätzlich erhält der Betreiber einen Zuschlag pro Kilowattstunde.

V⁠e⁠r⁠s⁠o⁠r⁠g⁠u⁠n⁠g im Haus

Alle Parteien behalten ihren eigenen Stromvertrag und bekommen zusätzlich einen Anteil am Solarstrom. Weniger Pflichten, Preise frei vereinbar.

Strom t⁠e⁠i⁠l⁠e⁠n

Überschüssiger Strom fließt über das öffentliche Netz an weitere eigene Zählpunkte, an Betriebe, Familie oder Freunde. Den Kilowattstundenpreis bestimmen die Mitglieder selbst.

Volle E⁠i⁠n⁠s⁠p⁠e⁠i⁠s⁠u⁠n⁠g

Der komplette Strom wird eingespeist, die Vergütung fällt dafür höher aus. Das einfachste Modell mit festem Betrag pro Kilowattstunde.

Für Vermieter

M⁠i⁠e⁠t⁠e⁠r⁠s⁠t⁠r⁠o⁠m mit A⁠b⁠r⁠e⁠c⁠h⁠n⁠u⁠n⁠g

Gemäß § 42a Energiewirtschaftsgesetz liefern Sie beim Mieterstrom Solarstrom direkt an Ihre Mieter. Strom- und Mietvertrag müssen getrennt sein, jeder Mieter entscheidet also selbst über die Teilnahme. Unser Partner WeShareEnergy übernimmt die Pflichten eines Stromlieferanten, von der Abrechnung bis zur Lieferung des Reststroms aus 100 % Ökostrom.

Monatlich erhalten Sie eine Gutschrift. Mit MieterstromPLUS nutzen Sie Überschüsse auch in weiteren eigenen Immobilien. Auch Eigentümergemeinschaften können das Modell nutzen, Details auf unserer Seite Mieterstrom.

Mehrfamilienhaus mit schwarzen Solarmodulen auf dem Dach

Mieterstrom

V⁠o⁠r⁠t⁠e⁠i⁠l⁠e für alle S⁠e⁠i⁠t⁠e⁠n

Mieter und Vermieter profitieren gleichermaßen. Mit welchem Preis und welchen Gutschriften Ihr Haus rechnen kann, zeigt unsere Wirtschaftlichkeitsprüfung.

Für M⁠i⁠e⁠t⁠e⁠r

Solarstrom aus dem Haus, gesetzlich gedeckelt auf 90 % der Grundversorgung. Teilnehmende Haushalte zahlen weniger für Strom und haben keinen Aufwand.

Für V⁠e⁠r⁠m⁠i⁠e⁠t⁠e⁠r

Jeden Monat Gutschriften für gelieferten Strom, zusätzlich der Mieterstromzuschlag von aktuell bis zu 2,5 Cent pro kWh.

Für das Haus

Ein zeitgemäßer Standard, der Ihre Wohnungen für Mieter attraktiver macht. WeShareEnergy rechnet ab und liefert den Reststrom.

Für Eigentümer

S⁠o⁠l⁠a⁠r⁠s⁠t⁠r⁠o⁠m g⁠e⁠m⁠e⁠i⁠n⁠s⁠a⁠m n⁠u⁠t⁠z⁠e⁠n

Schlanker ist die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung gemäß § 42b Energiewirtschaftsgesetz. Für den Reststrom behält jede Partei ihren Stromvertrag und erhält zusätzlich einen Anteil am Solarstrom. Die Aufteilung folgt einem festen Schlüssel und wird für jede Viertelstunde berechnet. Jede teilnehmende Wohnung braucht dafür einen Smart Meter, also einen digitalen Zähler mit Messung im Viertelstundentakt. Betreibt die Eigentümergemeinschaft die Anlage selbst, kann ein Beschluss den sonst erforderlichen Vertrag ersetzen.

Wir stimmen uns mit Netzbetreiber und Messstellenbetreiber ab und begleiten Ihre Gemeinschaft bis zur Inbetriebnahme.

Photovoltaik auf dem begrünten Flachdach eines Mehrfamilienhauses

Beispielrechnung

Im Haus n⁠u⁠t⁠z⁠e⁠n statt e⁠i⁠n⁠s⁠p⁠e⁠i⁠s⁠e⁠n

Beispiel ist eine Eigentümergemeinschaft mit 12 Wohnungen und einer 30-kWp-Anlage, die bis zu 26.250 kWh pro Jahr erzeugt. Etwa 9.000 kWh verbraucht das Haus direkt und spart damit Netzstrom zu oft über 35 Cent je kWh.

Vereinfachtes Rechenbeispiel ohne Kosten für Anschaffung und Betrieb. Es zeigt nur den Unterschied im laufenden Ertrag.

Alles e⁠i⁠n⁠s⁠p⁠e⁠i⁠s⁠e⁠n

• bis zu 26.250 kWh Ertrag pro Jahr

• gesamter Strom gegen Vergütung ins Netz

• keine Nutzung im Haus, 0 kWh

Fester Vergütungssatz für die gesamte Erzeugung

Im Haus g⁠e⁠n⁠u⁠t⁠z⁠t

• bis zu 26.250 kWh Ertrag pro Jahr

• 9.000 kWh Eigenverbrauch statt Netzstrom

• 26.250 kWh minus 9.000 kWh = 17.250 kWh ins Netz

Bis zu 1.200 € pro Jahr mehr als bei Volleinspeisung

Unverbindliches Rechenbeispiel auf Basis marktüblicher Annahmen, keine Preisangabe. Ihr Ergebnis hängt von Dach, Verbrauch und Strompreis ab, verbindlich ist erst das Festpreisangebot.

Ergebnis

bis zu 1.200 €

pro Jahr mehr als bei Volleinspeisung

12

Wohnungen teilen sich im Beispiel den Solarstrom

Beschluss

R⁠e⁠g⁠e⁠l⁠n für den B⁠e⁠s⁠c⁠h⁠l⁠u⁠s⁠s

Gemäß § 20 Wohnungseigentumsgesetz gilt eine Solaranlage auf dem Gemeinschaftsdach als bauliche Veränderung. Die Verteilung der Kosten regelt § 21.

E⁠i⁠n⁠f⁠a⁠c⁠h⁠e M⁠e⁠h⁠r⁠h⁠e⁠i⁠t

Seit der Reform 2020 reicht die Mehrheit der abgegebenen Stimmen in der Eigentümerversammlung.

Nur g⁠e⁠m⁠e⁠i⁠n⁠s⁠a⁠m

Über eine Anlage auf dem Dach entscheidet die Gemeinschaft. Einen individuellen Anspruch haben Eigentümer auf Steckersolargeräte, also kleine Balkonkraftwerke.

K⁠o⁠s⁠t⁠e⁠n für alle

Stimmen mehr als zwei Drittel zu, die zugleich die Hälfte der Miteigentumsanteile halten, tragen alle Eigentümer die Kosten, solange diese nicht unverhältnismäßig sind.

R⁠e⁠c⁠h⁠n⁠e⁠t es sich?

Spielt die Anlage ihre Kosten in angemessener Zeit wieder ein, zahlen ebenfalls alle Eigentümer.

Nur B⁠e⁠f⁠ü⁠r⁠w⁠o⁠r⁠t⁠e⁠r

In allen übrigen Fällen tragen die zustimmenden Eigentümer die Kosten und erhalten dafür auch die Erträge.

U⁠n⁠t⁠e⁠r⁠l⁠a⁠g⁠e⁠n

Für eine fundierte Entscheidung braucht die Versammlung Angaben zu Dachzustand, Statik, Ertrag und Wirtschaftlichkeit und einen konkreten Vorschlag zum Betriebsmodell.

Umsetzung

Vom B⁠e⁠s⁠c⁠h⁠l⁠u⁠s⁠s zur A⁠n⁠l⁠a⁠g⁠e

Festangestellte Monteure und Elektriker der PV Energy Group übernehmen Planung, Montage und Inbetriebnahme. Die Abwicklung von Mieterstrom und Stromcommunity liegt bei WeShareEnergy.

01

B⁠e⁠r⁠a⁠t⁠u⁠n⁠g

Unsere Simulation von Ertrag und Wirtschaftlichkeit stellt die Modelle für Ihr Haus gegenüber. Den schriftlichen Bericht nehmen Sie direkt mit in die Eigentümerversammlung.

02

V⁠o⁠r⁠b⁠e⁠r⁠e⁠i⁠t⁠e⁠n

Zusammen mit WeShareEnergy informieren wir die Mieter, klären das Messkonzept mit dem Messstellenbetreiber und bereiten die Verträge vor.

03

M⁠o⁠n⁠t⁠a⁠g⁠e

Festangestellte Monteure der PV Energy Group installieren die Anlage und stellen die Zähler auf das abgestimmte Messkonzept um.

04

A⁠n⁠m⁠e⁠l⁠d⁠u⁠n⁠g

Angemeldet wird per elektronischem Datenaustausch mit Netzbetreiber und Lieferanten. Diesen Schritt erledigen wir für Sie.

05

Start

Die Wohnungen beziehen Solarstrom, Reststrom kommt als Ökostrom dazu, abgerechnet wird monatlich.

Ausblick

L⁠a⁠d⁠e⁠p⁠u⁠n⁠k⁠t⁠e d⁠i⁠r⁠e⁠k⁠t e⁠i⁠n⁠p⁠l⁠a⁠n⁠e⁠n

Kommen in Tiefgarage oder Hof später viele Wallboxen dazu, berücksichtigen wir das schon in der Planung. Das von der PV Energy Group entwickelte dynamische Lastmanagement teilt die verfügbare Leistung so auf alle Ladepunkte auf, dass der Hausanschluss nicht überlastet wird. Jede im Haus geladene Kilowattstunde Solarstrom steigert den Eigenverbrauch und damit die Wirtschaftlichkeit.

Häufige Fragen

F⁠r⁠a⁠g⁠e⁠n und A⁠n⁠t⁠w⁠o⁠r⁠t⁠e⁠n

Weiterlesen

P⁠a⁠s⁠s⁠e⁠n⁠d⁠e T⁠h⁠e⁠m⁠e⁠n

Symbol Mieterstrom

M⁠i⁠e⁠t⁠e⁠r⁠s⁠t⁠r⁠o⁠m

Liefern Sie Solarstrom direkt an Ihre Mieter oder an die Eigentümergemeinschaft. WeShareEnergy rechnet ab und liefert den Reststrom.

Symbol Stromcommunity

Strom­c⁠o⁠m⁠m⁠u⁠n⁠i⁠t⁠y

Verkaufen Sie überschüssigen Solarstrom zu Ihrem eigenen Preis an Familie, Freunde oder Ihre Firma.

Symbol Ladeinfrastruktur

Ladeinfrastruktur

Ladepunkte für Wohnanlagen, Tiefgaragen und Unternehmen. Ein dynamisches Lastmanagement teilt die Leistung auf alle Fahrzeuge auf.

M⁠o⁠d⁠e⁠l⁠l⁠e für Ihr Haus im V⁠e⁠r⁠g⁠l⁠e⁠i⁠c⁠h

Wir stellen die Modelle für Ihr Haus gegenüber und liefern die Zahlen für Ihre Eigentümerversammlung oder Investitionsentscheidung. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.