Laden in der eigenen Garage kostet bis zu ein Drittel weniger als an der Ladesäule. Mit Solarstrom aus Ihrer Anlage sparen Sie bis zu 55 %.

Wallbox zu Hause einbauen
Überblick
Das Wichtigste in Kürze
• Jede Wallbox muss beim Netzbetreiber angemeldet werden. Für eine 22-kW-Wallbox oder mehrere Ladepunkte ist zusätzlich seine Zustimmung nötig.
• Im Eigenheim sind 11 Kilowatt (kW) Ladeleistung Standard. Damit lädt die Wallbox fast jeden Akku über Nacht vollständig.
• Als steuerbarer Verbraucher bringt die Wallbox ein geringeres Netzentgelt, je nach Netzgebiet pauschal bis zu 190 Euro pro Jahr.
• Mit Solarstrom aus Ihrer Anlage sinken die Ladekosten um bis zu 55 %, im Beispiel um bis zu 800 Euro pro Jahr.
In Zahlen
Ladekosten im Vergleich
Grundlage ist unsere Beispielrechnung mit 15.000 Kilometern pro Jahr, der Rabatt beim Netzentgelt hängt vom Netzgebiet ab. Sämtliche Werte sind gerundet.
bis zu 35 %
geringere Ladekosten pro Jahr als an der Ladesäule
bis zu 55 %
geringere Ladekosten pro Jahr mit Solarstrom aus Ihrer Anlage
bis zu 60 %
weniger Netzentgelt pro kWh mit separatem Zähler
11 kW
Standardleistung im Eigenheim
Ladeleistung
11 kW oder 22 kW?
Wie viel Energie pro Stunde ins Auto fließt, gibt die Ladeleistung in Kilowatt an. Gemessen wird die Energiemenge in Kilowattstunden (kWh). Rechnerisch lädt eine 11-kW-Wallbox in acht Stunden bis zu 88 kWh, genug für fast jeden Akku über Nacht.
Ihre volle Leistung erreicht eine 22-kW-Wallbox nur bei Autos, die mit Wechselstrom so schnell laden können. Viele Modelle sind auf 11 kW begrenzt. Die erforderliche Zustimmung des Netzbetreibers holen wir für Sie ein. Die Bundesnetzagentur empfiehlt für das tägliche Laden eine Wallbox statt der Haushaltssteckdose.
Anmeldung
Anmeldung übernehmen wir
Gemäß § 19 Niederspannungsanschlussverordnung muss jede Ladestation vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber angemeldet werden, in der Stadt Hannover bei enercity Netz, im Umland meist bei Avacon Netz. Die Anmeldung kostet nichts, wir übernehmen sie für Sie.
Zustimmen muss der Netzbetreiber erst, wenn alle Ladestationen an einem Anschluss zusammen mehr als 12 Kilovoltampere erreichen, eine Maßeinheit für die Anschlussleistung. Eine einzelne 11-kW-Wallbox bleibt darunter, eine 22-kW-Wallbox oder zwei 11-kW-Wallboxen liegen darüber. Weil der Netzbetreiber bis zu zwei Monate Zeit für seine Antwort hat, reichen wir die Unterlagen früh ein.

Netzentgelt
Netzentgelt um bis zu 60 % senken
Als steuerbares Gerät beim Netzbetreiber angemeldet, senkt Ihre Wallbox das Netzentgelt. Drei Varianten stehen zur Wahl.
Drosseln, nicht abschalten
Droht eine Überlastung des Netzes, darf der Netzbetreiber die Leistung zeitweise reduzieren. Mindestens 4,2 kW stehen immer zur Verfügung, das Auto lädt weiter.
Pauschale Gutschrift
Jedes Jahr erhalten Sie automatisch eine Gutschrift, abhängig vom Netzgebiet bis zu 190 Euro.
Weniger je kWh
Mit separatem Zähler für die Wallbox sinkt das Netzentgelt auf jede geladene Kilowattstunde um 60 %.
Nach Tageszeit
Zusätzlich gelten mit Smart Meter Zeitfenster mit besonders niedrigem Netzentgelt.
Welche Variante passt
Welche Variante sich rechnet, hängt von Ihrem Ladeverhalten und Ihrem Netzgebiet ab. Wir rechnen die Optionen für Sie durch.
Installation
Aufwand der Montage
Entscheidend für den Aufwand ist vor allem der Leitungsweg. Sitzt die Wallbox in der Garage direkt neben dem Zählerschrank, ist sie schnell installiert. Lange Leitungen, Erdarbeiten zum Carport, Wanddurchbrüche oder ein älterer Zählerschrank machen mehr Arbeit. Hinzu kommt die Ausstattung, etwa Lastmanagement, separater Zähler oder automatische Phasenumschaltung.
Ihren Anschluss prüfen wir daher vorab. Im persönlichen Angebot steht ein Festpreis ohne Nachträge.
Kurz gerechnet
55 % günstiger laden
Für 15.000 km pro Jahr an der Ladesäule zahlen Sie rund 1.450 €. Mit Wallbox und eigener Solaranlage sind es rund 650 €, also 55 % weniger.

Beispielrechnung
Ersparnis beim Laden
Angesetzt sind 2.700 Kilowattstunden (kWh) Ladestrom pro Jahr, also 15.000 Kilometer bei 18 kWh je 100 Kilometer. Eine kWh kostet an der Ladesäule oft über 50 Cent, zu Hause aus dem Netz oft über 35 Cent. Mit Solaranlage decken Sie bis zu 40 % des Ladestroms selbst. Vergleichsbasis ist jeweils das Laden an der Ladesäule.
Vereinfachtes Rechenbeispiel. Der Solaranteil hängt davon ab, wie häufig das Auto tagsüber zu Hause lädt.
Mit Netzstrom
• 2.700 kWh Ladestrom pro Jahr
• vollständig zu Hause statt an der Ladesäule geladen
Bis zu 35 % geringere Ladekosten, im Beispiel 490 € pro Jahr
Mit Solarstrom
• 2.700 kWh Ladestrom pro Jahr
• 40 % von 2.700 kWh = 1.080 kWh Solarstrom
• 1.620 kWh Netzstrom
Bis zu 55 % geringere Ladekosten, im Beispiel 800 € pro Jahr
Plus Netzentgelt
• Wallbox als steuerbares Gerät angemeldet
• Höhe des Rabatts abhängig vom Netzgebiet
Zusätzlich bis zu 190 € pro Jahr gespart
Unverbindliches Rechenbeispiel auf Basis marktüblicher Annahmen, keine Preisangabe. Ihr Ergebnis hängt von Dach, Verbrauch und Strompreis ab, verbindlich ist erst das Festpreisangebot.
Ergebnis
bis 33 %
geringere Ladekosten mit Netzstrom gegenüber der Ladesäule
bis 55 %
geringere Ladekosten mit Solarstrom aus Ihrer Anlage
Solarstrom
Überschuss ins Auto laden
Mit einer Solaranlage laden Sie gezielt den Überschuss, also Strom, den der Haushalt im Moment nicht braucht. Ein Energiemanager misst am Hausanschluss den verfügbaren Solarstrom und passt die Ladeleistung der Wallbox daran an. Diesen Strom nutzen Sie selbst, statt ihn für bis zu 7,7 Cent einzuspeisen.
Die meisten Autos laden ab 1,4 kW auf einer Phase oder ab 4,2 kW auf allen drei Phasen. Mit automatischer Phasenumschaltung nutzt die Wallbox daher auch kleine Überschüsse, etwa bei Bewölkung. Wer tagsüber pendelt, ergänzt das Überschussladen um einen Stromspeicher und günstigen Nachtstrom aus einem dynamischen Stromtarif.

Wohnung und WEG
Laden in der Wohnanlage
Auch Mieter und Wohnungseigentümer haben einen gesetzlichen Anspruch auf eine Ladestation, verhandelt wird nur noch über die Ausführung. Für Tiefgaragen planen wir Ladeinfrastruktur mit dynamischem Lastmanagement.
Mieter
Gemäß § 554 Bürgerliches Gesetzbuch muss Ihr Vermieter den Einbau einer Ladestation auf Ihr Verlangen erlauben. Die Kosten tragen grundsätzlich Sie selbst.
Eigentümer
Denselben Anspruch haben Sie gemäß § 20 Wohnungseigentumsgesetz gegenüber Ihrer Eigentümergemeinschaft. Über Art, Ort und Ausführung des Einbaus entscheidet die Gemeinschaft.
Tiefgarage
Gibt es viele Stellplätze, teilt ein Lastmanagement die verfügbare Leistung auf alle Autos auf. Der bestehende Hausanschluss reicht so für zahlreiche Wallboxen.
Ablauf
Fünf Schritte zur Wallbox
Welche Leistungen rund um Ihre Ladestation wir übernehmen, steht auf unserer Seite Wallbox.
01
Prüfung vor Ort
Wir sehen uns Zählerschrank, Hausanschluss und Leitungsweg an. Das Angebot nennt danach den tatsächlichen Aufwand als Festpreis ohne Nachträge.
02
Anmeldung
Die Anmeldung beim Netzbetreiber übernehmen wir und holen bei Bedarf seine Zustimmung ein.
03
Montage
Festangestellte Elektriker der PV Energy Group montieren die Wallbox und schließen sie an.
04
Start und Einweisung
Nach der Inbetriebnahme zeigen wir Ihnen, wie Sie die Wallbox bedienen.
05
Solaranlage koppeln
Ist eine Solaranlage vorhanden, verbinden wir die Wallbox mit dem Energiemanager. Sie laden dann mit Solarüberschuss und können später einen dynamischen Tarif nutzen.
Häufige Fragen
Fragen zur Wallbox
Weiterlesen
Passende Themen
Wallbox planen lassen
Wir prüfen Ihren Hausanschluss, übernehmen die Anmeldung und verbinden die Wallbox auf Wunsch mit Ihrer Solaranlage. Für eine persönliche Beratung schreiben Sie uns.
