Ihr Strompreis folgt der Börse und wechselt jede Viertelstunde. Wer E-Auto und Wärmepumpe in die günstigen Zeiten legt, senkt seine Stromkosten spürbar.

Börsenstrom nutzen
Auf einen Blick
Die Kernpunkte
• Ist bei Ihnen ein Smart Meter (digitaler Zähler mit Datenverbindung) eingebaut, muss Ihnen seit 2025 jeder Stromversorger einen dynamischen Tarif anbieten.
• Der Preis je kWh richtet sich nach der Strombörse, Netzentgelte, Umlagen und Steuern fallen zusätzlich an wie in jedem Tarif.
• Laden und heizen Sie in günstigen Stunden, sparen Sie im Rechenbeispiel mit E-Auto und Wärmepumpe bis zu 360 Euro pro Jahr.
• Den Verbrauch in die günstigen Stunden zu verschieben, übernimmt ein Energiemanager automatisch.
Die Zahlen
Ersparnis mit E-Auto und Wärmepumpe
Alle Werte sind gerundet und stammen aus der Beispielrechnung weiter unten.
bis zu 200 €
jährlich weniger Stromkosten mit E-Auto
bis zu 360 €
jährlich weniger Stromkosten mit E-Auto und Wärmepumpe
bis zu 60 %
niedrigeres Netzentgelt je kWh mit separatem Zähler
96
Preise pro Tag, für jede Viertelstunde einer
Grundlagen
So entsteht Ihr Strompreis
Einen festen Preis je Kilowattstunde (kWh) gibt es beim dynamischen Tarif nicht. Maßgeblich ist der Day-Ahead-Markt der Strombörse, an dem Strom für den nächsten Tag gehandelt wird. Weil die Preise damit schon am Vortag feststehen, können Sie Ihren Verbrauch planen.
Hinzu kommen wie in jedem Tarif Netzentgelte, Umlagen, Stromsteuer, Mehrwertsteuer, der Aufschlag des Anbieters und in der Regel eine Grundgebühr. Ihren Vorteil holen Sie aus den Schwankungen an der Börse, denn in günstigen Stunden zahlen Sie spürbar weniger.
Preismuster
Wann Strom günstig ist
An der Börse wiederholt sich ein deutliches Muster. Niedrig sind die Preise häufig nachts und dann, wenn viel Sonnen- und Windstrom ins Netz fließt. Am teuersten wird es meist am frühen Abend, weil die Nachfrage dann ihren Höhepunkt erreicht.
Verschieben Sie Ihren Verbrauch in die günstigen Zeiten, sinkt Ihr Durchschnittspreis. Speicher und Energiemanager überbrücken die teuren Abendstunden zusätzlich mit gespeichertem Solarstrom.

Voraussetzung
Smart Meter als Grundlage
Erst wenn ein Smart Meter Ihren Verbrauch für jede Viertelstunde erfasst, kann der Anbieter zum Börsenpreis abrechnen.
Pflicht für Lieferanten
Gemäß § 41a Energiewirtschaftsgesetz muss Ihnen jeder Lieferant einen dynamischen Tarif anbieten, sobald ein Smart Meter verbaut ist.
Wann der Einbau Pflicht ist
Vorgeschrieben ist der Einbau ab 6.000 kWh Jahresverbrauch, bei Erzeugungsanlagen wie einer Solaranlage über 7 Kilowatt und bei steuerbaren Verbrauchern wie Wallbox oder Wärmepumpe.
Smart Meter auf Wunsch
Seit 2025 dürfen auch alle übrigen Haushalte einen Smart Meter verlangen. Der Messstellenbetreiber, also das Unternehmen, das Ihren Zähler betreibt, muss ihn dann grundsätzlich innerhalb von vier Monaten liefern.
Kosten mit Obergrenze
Für den Smart Meter gelten gemäß Messstellenbetriebsgesetz Preisobergrenzen, auch beim Einbau auf Wunsch. So kennen Sie Ihre Kosten im Voraus.
Partner für den Zähler
Den Smart Meter stellt unser Partner SpotmyEnergy als Messstellenbetreiber, die Einbindung in Ihre Anlage übernehmen wir.
Für wen es passt
Wo die Ersparnis am größten ist
Flexibler Verbrauch zahlt sich beim dynamischen Tarif aus. Ihre Ersparnis wächst mit jeder Kilowattstunde, die Sie zeitlich verlagern können, etwa mit einem Stromspeicher oder einem Elektroauto.
Elektroauto
Das Auto lädt in den günstigsten Stunden, nachts oder mittags, und ist zur gewünschten Abfahrtszeit voll. Mit rund 2.700 kWh pro Jahr bietet es den größten Spielraum.
Wärmepumpe
In einem gedämmten Haus mit Warmwasserspeicher bleibt die Wärme über Stunden erhalten. Die Wärmepumpe heizt deshalb vor, wenn Strom günstig ist, und legt bei hohen Preisen eine Pause ein.
Speicher
Überbrückt die teuren Abendstunden mit gespeichertem Solarstrom und nimmt bei Bedarf günstigen Netzstrom auf.
Haushalt
Per Zeitvorwahl oder App laufen Waschmaschine, Trockner und Spülmaschine in den günstigen Stunden. So sinkt Ihre Stromrechnung weiter.
Beispielrechnung
Ihre mögliche Ersparnis
Angenommen ist, dass verschobener Strom im Mittel bis zu 8 Cent je Kilowattstunde (kWh) weniger kostet als im Festpreistarif. Die Kosten des Smart Meters sind dabei schon abgezogen. Das reduzierte Netzentgelt für Wallbox und Wärmepumpe kommt unabhängig vom Tarif noch hinzu.
Vereinfachte Beispielrechnung. Wie viel Sie persönlich sparen, zeigt die Auswertung Ihrer Verbrauchsdaten.
Mit E-Auto
• E-Auto 2.700 kWh plus Haushalt 400 kWh
• 2.700 kWh + 400 kWh = 3.100 kWh zeitlich flexibel
Ersparnis bis zu 200 € pro Jahr
E-Auto und Wärmepumpe
• E-Auto 2.700 kWh plus Haushalt 400 kWh
• Wärmepumpe mit 2.000 von 4.500 kWh
• 3.100 kWh + 2.000 kWh = 5.100 kWh zeitlich flexibel
Ersparnis bis zu 360 € pro Jahr
Unverbindliche Beispielrechnung auf Basis marktüblicher Annahmen, kein Preisangebot. Ihr Ergebnis richtet sich nach Dach, Verbrauch und Strompreis, verbindlich ist ausschließlich Ihr Festpreisangebot.
Ergebnis
bis zu 20 %
günstiger je verschobener kWh im Beispiel
bis zu 200 €
jährlich weniger Stromkosten mit E-Auto
bis zu 360 €
jährlich weniger Stromkosten mit E-Auto und Wärmepumpe
Netzentgelte
Netzentgelt um bis zu 60 % senken
Gemäß § 14a Energiewirtschaftsgesetz gelten Wärmepumpen und Wallboxen über 4,2 Kilowatt mit Inbetriebnahme ab 2024 als steuerbare Verbraucher. Bei Netzengpässen darf der Netzbetreiber sie kurzzeitig drosseln, wobei immer 4,2 Kilowatt verfügbar bleiben. Dafür sinkt Ihr Netzentgelt, entweder pauschal um bis zu 190 Euro im Jahr je nach Netzgebiet oder mit separatem Zähler um 60 % je Kilowattstunde.
Seit April 2025 kommen zeitvariable Netzentgelte mit günstigen und teuren Zeitfenstern hinzu. Sie gelten unabhängig vom Tarif und passen gut zum dynamischen Tarif. Ausführlich erklärt im Ratgeber Wärmepumpe und Solar.

Gut zu wissen
Den passenden Tarif finden
Beim dynamischen Tarif kommen die Börsenpreise direkt bei Ihnen an. Mit Solaranlage, Speicher und Energiemanager nutzen Sie günstige Stunden gezielt und decken teure Phasen aus eigener Erzeugung. Diese Kriterien prüfen wir bei der Tarifwahl gemeinsam mit Ihnen.
• Klar ausgewiesener Aufschlag je kWh und faire Grundgebühr
• Kurze Laufzeit, am besten monatlich kündbar
• Sie entscheiden, welche Geräte eingebunden werden
• Verständliche monatliche Abrechnung
Unser Partner
Steuerung, Zähler und Tarif
Ein Energiemanager behält die Börsenpreise für Sie im Blick, kurz HEMS (Home Energy Management System, die zentrale Stromsteuerung im Haus). Aus Preisen, Solarprognose und Ladeständen plant er, welches Gerät wann Strom erhält. Sie geben nur Ihre Vorgaben ein, zum Beispiel eine Mindestreichweite bis 7 Uhr.
SpotmyEnergy liefert alle Bausteine aus einer Hand. Der Partner betreibt den Smart Meter, der Energiemanager SmartRobo steuert Speicher, Wallbox und Wärmepumpe, und über den Tarif SmartDynamo wird zu Börsenpreisen abgerechnet. Zeitvariable Netzentgelte bezieht die KI-gestützte Steuerung ebenfalls ein.

Ablauf
Ihr Weg zum Tarif
Wir begleiten Sie von der ersten Analyse bis zur laufenden Steuerung und binden Wallbox, Speicher und Wärmepumpe ein.
01
Verbrauch analysieren
Wir werten Ihren Verbrauch und Ihre Geräte aus und berechnen, was ein dynamischer Tarif Ihnen einspart.
02
Smart Meter einbauen
Als Messstellenbetreiber liefert SpotmyEnergy Ihren Smart Meter, das intelligente Messsystem.
03
Geräte verbinden
Wir installieren den Energiemanager SmartRobo und koppeln ihn mit Speicher, Wallbox und Wärmepumpe.
04
Tarif wählen
Den Tarif SmartDynamo buchen Sie direkt bei SpotmyEnergy.
05
Automatisch sparen
Von da an verschiebt die Steuerung Ihren Verbrauch selbstständig in günstige Stunden. Die App zeigt Ihnen jederzeit, welches Gerät wann Strom bezogen hat.
Häufige Fragen
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Lohnt sich der Tarif für Sie?
Wir werten Ihren Verbrauch und Ihre Geräte aus und zeigen Ihnen, was ein dynamischer Tarif in Ihrem Fall einspart. Die Beratung fragen Sie einfach online an.
